Schloss Wachenheim AG - Konzern


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Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Schloss Wachenheim AG

Thursday, 22. September 2016

  • Verkaufsmenge steigt konzernweit um 5%
  • EBIT und Konzernjahresüberschuss nahezu auf Vorjahresniveau
  • Dividendensteigerung um 7,5% auf EUR 0,43 pro Aktie

Trier, den 22. September 2016. Mit einem Absatz- und Umsatzplus konnte die Schloss Wachenheim AG das Geschäftsjahr 2015/16 (30.6.) erfolgreich abschließen. So konnte mit 221,6 Mio. Flaschen (umgerechnet auf 1/1-Flaschen) konzernweit 5 % mehr an Getränken verkauft werden als noch im Vorjahr (211,1 Mio.). Der Umsatz erhöhte sich leicht um 1,6 % von 288,7 Mio. Euro auf 293,2 Mio. Euro. Die Schloss Wachenheim AG gehört mit ihren drei operativen Teilkonzernen Deutschland, Frankreich und Ostmitteleuropa zu den bedeutendsten Perlwein- und Schaumweinherstellern Europas und der Welt. Mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 20,3 Mio. Euro sowie einem Konzernjahresüberschuss von 13,5 Mio. Euro konnten die Vorjahreswerte von 20,7 Mio. Euro bzw. 13,8 Mio. Euro nahezu erreicht werden. Das Ergebnis je Aktie liegt mit 1,29 EUR auf Vorjahresniveau.
„Unser Geschäftsmodell hat sich erneut bewährt: drei starke Teilkonzerne, die operativ weitgehend dezentral gesteuert werden und mit ihren Marken und Produkten fest auf ihren jeweiligen Märkten etabliert sind“, bringt Vorstandssprecher Oliver Gloden das Erfolgsrezept des Unternehmens auf den Punkt. Gloden hatte zum 1. Juli 2016 das Amt des Vorstandssprechers von Dr. Wilhelm Seiler übernommen, der nach 13 Jahren im Vorstand in den Ruhestand gegangen war.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2015/16 die Dividende um 7,5 % auf 0,43 Euro pro Aktie zu erhöhen (Vorjahr 0,40 Euro).

Deutliche Absatzsteigerung im deutschen Teilkonzern
Im deutschen Teilkonzern wurden vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 rund 89,2 Mio. 1/1-Flaschen abgesetzt, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von rund 10 % entspricht. Gloden: „Neben starken Marken haben wir im Inland speziell bei Sekt von einer dynamischen Entwicklung im Handelseigenmarkengeschäft profitiert und konnten damit den leichten Rückgang im Export mehr als wettmachen.“ Mit einem Anteil von rund 60 % sind Sekte, Schaumweine und Perlweine ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Unternehmen.
Weiterhin konnte das Unternehmen seine führende Position im Bereich alkoholfreier Sparklings mit Marken wie Light Live in Deutschland behaupten. Und auch das Kinderpartygetränk Robby Bubble, das eine dominierende Stellung in seinem Produktumfeld hat, erfreut sich zunehmender Beliebtheit: So gab es mit Robby Bubble Kinderpunsch, der sowohl heiß als auch gekühlt getrunken werden kann, in der Vorweihnachtszeit 2015 ein weiteres Saisonhighlight.
Im Vergleich zum deutlichen Absatzplus stieg der Umsatz nur leicht um 1 % von 99,9 Mio. Euro auf 100,8 Mio. Euro, bedingt durch Preiseffekte sowie Änderungen im Absatzmix.

Starke Entwicklung des Markengeschäfts in Frankreich
Der französische Teilkonzern konnte seine Position als bedeutendster Anbieter Frankreichs bei Schaumweinen auch im abgelaufenen Geschäftsjahr behaupten. Nach wie vor ist Frankreich eines der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Schaumwein. Zwar lag die Zahl der verkauften Flaschen aufgrund rückläufiger Volumina an Handelseigenmarken mit 68,5 Mio. insgesamt rund 1,6 % unter dem Vorjahr. „Sehr erfreulich war dagegen die Entwicklung im Bereich der Markenprodukte, und hier speziell von Charles Volner, dem unangefochtenen Marktführer in seinem Segment in Frankreich“, betont Vorstandssprecher Gloden.
Der Umsatz konnte mit 98,0 Mio. Euro nahezu konstant gehalten werden (Vorjahr 98,2 Mio. Euro).
Zuwächse auch in Polen und Rumänien
Der ostmitteleuropäische Teilkonzern AMBRA S.A., Warschau, konnte seinen Absatz im Geschäftsjahr 2015/16 um 5 % auf 68,2 Mio. Flaschen (Vorjahr 64,9 Mio. Flaschen) erhöhen. Aufgrund von Währungseffekten stiegen die Umsätze im gleichen Zeitraum lediglich um 3,9 % auf 98,8 Mio. Euro (Vorjahr 95,0 Mio. Euro). Hier konnte der Konzern besonders an der positiven Dynamik des Weinmarktes in Polen partizipieren. „Der Weinbereich repräsentiert rund ein Drittel des Absatz- und mehr als 40 % des Umsatzvolumens unseres ostmitteleuropäischen Teilkonzerns“, erläutert Gloden. Auch in Rumänien konnte das Geschäftsvolumen erneut gesteigert werden.

Hervorragend aufgestellt für die Zukunft
Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde kräftig investiert: So nahm am Standort Trier eine hochmoderne Abfüllanlage ihren Betrieb auf. Auch in Frankreich wurde mit dem Bau einer neuen Produktionslinie begonnen. Gloden: „Durch diese Investitionen können wir unsere Prozesse weiter straffen und optimieren. Darüber hinaus eröffnen sie uns auch neue Möglichkeiten.“
Der Fokus für das laufende, aber auch für die kommenden Geschäftsjahre liegt auf dem weiteren Ausbau der Marktpositionen auf den Heimatmärkten der jeweiligen Konzernunternehmen. Parallel werden die Exportaktivitäten auf wichtigen Absatzmärkten weiter forciert. „Wir sind bestens aufgestellt, um auch in Zukunft ein nachhaltiges und profitables Wachstum zu erzielen“, gibt sich Gloden optimistisch.


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