Schloss Wachenheim AG - Konzern


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Schloss Wachenheim AG steigert Umsatz und Ergebnis

Donnerstag, 23. September 2021

Geschäftsjahr 2020/21:

Schloss Wachenheim AG steigert Umsatz und Ergebnis

  • Umsatzerlöse steigen um 4,8 % auf 354,6 Mio. Euro
  • Operatives Ergebnis (EBIT) und Konzernjahresüberschuss deutlich über Vorjahresniveau
  • Positiver Ausblick für 2021/22
  • Dividendensteigerung um 0,10 Euro auf 0,50 Euro pro Aktie geplant

Trier, 23. September 2021. Die Schloss Wachenheim AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020/21 (30.6.) zurück: So erzielte die Unternehmensgruppe Umsatzerlöse von insgesamt 354,6 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr (338,2 Mio. Euro) einer Steigerung um 4,8 % entspricht. Die Anzahl der verkauften Flaschen – umgerechnet in durchschnittliche 1/1-Flaschen – lag konzernweit mit insgesamt 220,2 Mio. leicht über dem Vorjahresniveau (214,0 Mio.). Die Schloss Wachenheim AG gehört mit ihren drei operativen Teilkonzernen Deutschland, Frankreich und Ostmitteleuropa zu den bedeutendsten Schaumwein- und Perlweinherstellern Europas und der Welt, und deckt daneben auch ein großes Spektrum anderer alkoholhaltiger und alkoholfreier Getränke auf Weinbasis ab. Darüber hinaus werden auch Kinderpartygetränke hergestellt und vertrieben.

Das operative Ergebnis (EBIT) des Geschäftsjahres 2020/21 beläuft sich auf 24,4 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr (19,0 Mio. Euro) eine Steigerung von nahezu 29 % bedeutet. Der Konzernjahresüberschuss liegt bei 17,7 Mio. Euro nach 13,0 Mio. Euro im Vorjahr; das Ergebnis pro Aktie bei 1,32 Euro (Vorjahr 0,96 Euro).

„Damit hat unser Geschäftsmodell auch in 2020/21 – trotz erneuter Belastungen durch die Corona-Pandemie – seine Stärke einmal mehr unter Beweis gestellt: Mit drei Teilkonzernen, die operativ weitgehend dezentral gesteuert werden, und die mit ihren Marken und Produkten fest auf ihren jeweiligen Märkten etabliert sind“, bringt Oliver Gloden, Vorstandssprecher der Schloss Wachenheim AG, das Erfolgsrezept des Unternehmens auf den Punkt.

Ausschlaggebend für diese Geschäftsentwicklung waren Steigerungen im deutschen sowie im ostmitteleuropäischen Teilkonzern, teilweise kompensiert durch eine rückläufige Entwicklung in Frankreich. Zum Ergebnisverlauf haben neben dem Absatz- und Umsatzplus auch Verschiebungen im Artikelmix, Veränderungen bei Wein- und anderen Rohstoffpreisen sowie ein striktes Kostenmanagement in allen Teilkonzernen beigetragen. „Vor dem Hintergrund der zu Geschäftsjahresbeginn noch bestehenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Corona-Krise haben wir dabei insbesondere unsere Werbebudgets in 2020/21 spürbar reduziert“, erläutert Oliver Gloden.

Deutschland: Aufwärtsentwicklung bei Absätzen und Umsatzerlösen
Im deutschen Teilkonzern konnten Umsatzerlöse von 132,5 Mio. Euro erzielt werden; dies entspricht einer Steigerung um 7,9 % gegenüber dem Vorjahr (122,8 Mio. Euro). „Dieses Umsatzplus wurde ungefähr zur Hälfte durch unsere dort noch junge Weinfachhandelssparte generiert“, freut sich Oliver Gloden. „Ein überdurchschnittliches Wachstum im stationären Handel wie auch im eCommerce konnte ein erneut schwieriges Geschäft mit Hotellerie und Gastronomie deutlich überkompensieren“. Aber auch die Geschäftsentwicklung der Schloss Wachenheim AG war von einem Aufwärtstrend gekennzeichnet. Das Absatzplus des deutschen Teilkonzerns gegenüber dem Vorjahr liegt im deutschen Teilkonzern bei 5,1 %.

Frankreich: Geschäftsentwicklung weiterhin durch Corona-Pandemie belastet
Im französischen Teilkonzern bewegten sich die Umsatzerlöse mit 81,0 Mio. Euro um 5,7 % unter dem Vorjahresniveau (85,9 Mio. Euro). Die Absatzmengen waren mit 53,0 Mio. Flaschen um 7,7 % rückläufig (Vorjahr 57,4 Mio. Flaschen). Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren wiederholte Belastungen durch die Auswirkungen der Corona-Krise. Oliver Gloden: „Der erneute temporäre Wegfall der gängigen Verwendungsanlässe für unsere Produkte, nämlich Feierlichkeiten und Veranstaltungen, hat unsere Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2020/21 in Frankreich spürbar belastet. Diesem Gesamtmarkttrend konnten wir uns ebenso wenig entziehen wie den entsprechenden Entwicklungen auf für uns wichtigen Exportmärkten.“ Ein starkes viertes Quartal konnte diese Entwicklung nur teilweise kompensieren.

Ostmitteleuropa: Erneut deutliches Absatz- und Umsatzplus
Der ostmitteleuropäische Teilkonzern, repräsentiert durch die AMBRA S.A. und ihre Tochtergesellschaften, schloss das zurückliegende Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 9,7 % ab; der Absatz lag mit 90,2 Mio. Flaschen um 9,3 % über dem Vorjahreswert. Als Wachstumsmotor erwiesen sich einmal mehr die dynamischen Märkte in Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei. „Entgegen unseren ursprünglichen Erwartungen haben sich die zuletzt regelmäßig gewachsenen Märkte weiterhin positiv entwickelt. Entsprechend konnten auch wir in allen Märkten und in nahezu allen Produktkategorien und Vertriebsbereichen deutlich zulegen und unsere Positionen weiter ausbauen“, fasst Oliver Gloden zusammen.

Positiver Ausblick für 2021/22
Unter der Prämisse, dass die COVID-19-Fallzahlen beherrschbar bleiben und keine spürbaren Einschränkungen zur Pandemiebekämpfung erlassen werden, geht die Schloss Wachenheim AG von einer Fortsetzung des Aufwärtstrends aus und erwartet für 2021/22 leichte Steigerungen bei Absatzmengen und Umsatzerlösen. Daneben geht die Gesellschaft von einem operativen Ergebnis auf einem gegenüber 2020/21 stabilen bis leicht höheren Niveau aus. Oliver Gloden: „Wir wissen um unsere Stärken sowie die Potenziale, die sich in den unterschiedlichen Märkten bieten, und werden diese konsequent für eine weiterhin erfolgreiche Unternehmensentwicklung nutzen.“

Anpassung der Dividende auf 0,50 Euro pro Aktie geplant
Vor dem Hintergrund der Ergebnisentwicklung in 2020/21 und der positiven Aussichten für das Geschäftsjahr 2021/22 werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie auszuschütten. Dies entspricht einem Anstieg von 25 % gegenüber dem im Vorjahr ausgeschütteten Betrag von 0,40 Euro pro Aktie.


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